Hessisches
Nachbarrecht
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        dem Vorsitzenden einzureichen. Initiativanträge können
      auf die Tagesordnung genommen werden, wenn min-
      destens 2/3 der anwesenden Stimmberechtigten dem
      zustimmen.


5.2 Weitere Mitgliederversammlungen können bei Bedarf
      angesetzt werden. Eine Mitgliederversammlung muss
      durchgeführt werden, wenn dies 25 % der Mitglieder
      schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe
      vom Vorstand verlangen.


5.3 Jede ordentliche einberufene Mitgliederversammlung
      ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mit-
      glieder beschlussfähig. Die Beschlüsse werden mit
      einfacher Mehrheit gefasst, Lediglich ein Beschluss
      über die Vereinsauflösung erfordert eine Mehrheit von
      3/4 aller abgegebenen Stimmen. Die Wahlen des
      Ersten Vorsitzenden, des stellvertretenden Vorsitzen-
      den sowie des Kassierers sind geheim durchzuführen.
      Die Wahlen der Beisitzer und alle übrigen Abstimm-
      ungen können per Akklamation durchgeführt werden,
      sofern nicht geheime Abstimmung gefordert wird.
      Für jeden Kleingarten gibt es nur ein Stimmrecht. Ehe-
      partner können sich schriftlich entscheiden, wer das
      Stimmrecht wahrnimmt. Das Rede- und Antragsrecht
      aller anwesenden Kleingärtner wird dadurch nicht be-
      rührt.


5.4 Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:
      > Kenntnisnahme, ggf. Abstimmung über das Ergeb-
         nisprotokoll der letzten Versammlung
      > Entgegennahme des Jahresberichts und der Jahres-
         rechnung
      > Entgegennahme des Berichts der Kassenprüfung
      > Diskussion über die Berichte
      > Entscheidung über die Entlastung von Vorstand und
         Kassenführung
      > Wahl von Vorstand und Kassenprüfern
      > Erörterung und Erledigung von Anträgen
      > Entscheidungen über finanzielle Leistungen der Mit-
         glieder :
         o Mitgliedsbeitrag
         o Umlagen
         o Ersatzbetrag für nicht geleistete Gemeinschafts-
            arbeit
      > Feststellung und Änderung der Satzung
      > Auflösung des Vereins.


      Über jede Mitgliederversammlung ist ein Ergebnispro-
      tokoll zu führen, das vom Versammlungsleiter und dem
      Protokollführer zu unterschreiben ist.

  6.   Vorstand und Kassenprüfer
6.1 Der Vorstand wird auf die Dauer von drei Jahren ge-
      wählt; Wiederwahl ist zulässig. Für zwischendurch aus-
      scheidende Vorstandsmitglieder, die bis zu einer Neu-
      wahl die Amtsgeschäfte weiterführen, ist in der nächst-
      folgenden Mitgliederversammlung eine Ersatzwahl
  für
      den Rest der Amtsperiode vorzunehmen.


6.1.1 Der Vorstand setzt sich zusammen aus dem Vorsit-
         zenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem
         Kassierer sowie vier Beisitzern.

6.1.2 Vertretungsberechtigte Vorstandsmitglieder im Sinne
         des § 26 BGB sind der Vorsitzende und der stellver-
         tretende Vorsitzende. Sie sind allein vertretungs-
         berechtigt.

6.1.3 Die Aufgabenverteilung für die laufenden Geschäfte
         regelt sich wie folgt:
         > Vorsitzender: Er hat die Beschlüsse der Mitglieder-
            versammlung und des Gesamtvorstandes auszu-
            führen sowie anfallende Geschäfte nach den Be-
            stimmungen der Satzung und der einschlägigen
            Gesetze zu erledigen.
         > Stellvertretender Vorsitzender: Er vertritt den Vor-
            sitzenden bei dessen Ausfall und in dringenden
            Angelegenheiten - auch bei kurzfristiger Abwesen-
            heit.
         > Kassierer: Er hat die Finanzgeschäfte des Vereins
            zu erledigen. Bei regelmäßigen Ein- und Ausgaben
            handelt er selbständig und allein. Besondere Aus-
            gaben darf er nur nach Vorliegen eines entspre-
            chenden Vorstandsbeschlusses tätigen. Seine
            Vertretung wird erforderlichenfalls innerhalb des
            Vorstandes geregelt.
         > Vier Beisitzer: Ihre Aufgaben werden innerhalb des
            Vorstandes geregelt.


6.1.4 Dem Vorstand insgesamt obliegt die Förderung der
         kleingärtnerischen Arbeit, die Unterstützung und Be-
         ratung der Mitglieder, die Beobachtung eines
         regelgerechten Gartenwechsels und insbesondere
         die Vergabe freier Gärten nach der vom Vorstand er-
         stellten Bewerberliste; dabei können diese Aufgaben-
         gebiete schwerpunktmäßig einzelnen Vorstandsmit-
         gliedern bzw. weiteren Mitgliedern gemäß dem
         folgenden Absatz übertragen werden.

6.1.5 Der Vorstand kann einzelne Mitglieder mit ihrem Ein-
         verständnis mit der Erledigung bestimmter Aufgaben
         betrauen; sie nehmen bei Bedarf an Vorstands-
         sitzungen teil.


 

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