Hessisches
Nachbarrecht
Satzung(5) Bebauungsplan(1) Gartenordnung Seite_1__2__3__4   «     Startseite

8.2 Jedes Mitglied ist verpflichtet, nach Aufforderung durch
      den Vorstand allgemeine Arbeiten für den Verein zu
      leisten. Der Vorstand kann je nach Bedarf bis zu zehn
      Stunden an Gemeinschaftsarbeit im Jahr ansetzen.
      Nicht geleistete Pflichtstunden sind durch Geldzahlung
      zu entgelten. In begründeten Fällen kann der Vorstand
      auf Antrag Befreiung erteilen, die auf die Pflichtstunden
      angerechnet wird.

8.3 Die Gemeinschaftsanlagen sind schonend zu behan-
      deln. Jeder Kleingärtner haftet für Schäden, die durch
      ihn oder durch Personen, für die er einzustehen hat,
      verursacht werden.
      Auf Antrag des Vorstandes kann die Mitgliederver-
      sammlung verdiente Mitglieder zu Ehrenmitgliedern er-
      nennen. Sie werden nach ihrer aktiven Mitgliedschaft
      vom Mitgliedsbeitrag befreit.

10.1 Der Vorstand wird ermächtigt, aus gesetzlichen,
        steuerlichen oder redaktionellen Gründen notwendig
        werdende Änderungen der Satzung vorzunehmen.
        Die Mitglieder sind darüber zu unterrichten.

10.2 Die Satzung tritt mit dem Eintrag ins Vereinsregister in
        Kraft.

10.3 Vereinsintern gilt sie ab dem Datum ihrer Verabschie-
        dung und hebt die vorige Satzung und sonstige Be-
        stimmungen und Regelungen auf, die ihr dem Wort-
        laut oder dem Sinne nach entgegenstehen.

Diese Satzung wurde in der Jahreshauptversammlung am
Samstag, dem 07. März 2009 beschlossen. Ihr Eintrag ins
Register erfolgte am 25. März 2009.

Bad Nauheim, den 25. März 2009

(1. Vorsitzender)                                         (Schriftführerin)
D. Zinsinger                                                M. Jerome


  Bebauungsplan mit integriertem Landschaftsplan

Kleingartengebiet „Am Promenadenweg 1 und 2“
Stadt Bad Nauheim


Büro für Ökologie und künstlerische Landschafts-Architek-
tur (BÖLA)
Dipl. Ing. O. Werner, Gutenbrunnen; 66424 Homburg

Stand:Februar 1998



Textfestsetzungen
A. Bauplanungsrechtliche Festsetzungen

1.  Art und Maß der baulichen Nutzung
1.1 Innerhalb des Geltungsbereiches sind grundsätzlich
      nur eingeschossige Gebäude zulässig.

1.2 Auf den privaten Grünflächen mit der Zweckbestimm-
      ung Kleingarten sind nur Gartenhütten bzw. -Lauben
      zulässig, die der Aufbewahrung von Garten- und son-
      stige Gerätschaften dienen. Der Aufenthalt in den
      Lauben und Hütten ist nur vorübergehend zulässig
      (z.B. zum Schutz gegen Regen). Auf jeder Gartenpar-
      zelle ist nur eine Laube bzw. Hütte zulässig. Zu den
      Parzellengrenzen ist ein Mindestabstand der Lauben
      und Hütten von 1,50 m einzuhalten. Eine Rodung von
      Obstbäumen im Zuge von Hüttenerrichtungen ist nicht
      gestattet.

1.3 Der umbaute Raum einschließlich eines Vordaches     
      oder einer überdachten Terrasse darf bei Gerätehütten
      15 m3 und bei Gartenlauben 30 m3 nicht überschrei-
      ten. Die Grundfläche der Lauben und Hütten darf inklu-
      sive Freisitz 24 m2 nicht überschreiten.

1.4 In den Gartenlauben bzw. -hütten ist eine Unterkelle-
      rung nicht zulässig, in den Lauben sind nur Trocken-
      aborte zugelassen. Feuerstellen sind in den Lauben
      und Hütten grundsätzlich nicht zulässig.

1.5 Bei den Verkehrsflächen handelt es sich gemäß der
      Planzeichnung um wassergebundene Wege bzw. um
      wassergebundene Flächen für Stellplätze.

1.6 Die Errichtung von Lauben oder Hütten ist nur inner-
      halb der ausgewiesenen Baugrenzen zulässig.

1.7 Neue Geländeaufschüttungen sind innerhalb des Über-
      schwemmungsgebietes nicht zulässig.

 

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